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Frühlingswetter mit Einschränkungen

Nachdem die Sturm- und Orkanserie mit „Antonia“ zu Ende gegangen ist, dominiert wieder der frühlingshafte Gesamteindruck. Dennoch ist und bleibt es noch ein paar Tage meteorologischer Winter, entsprechend wird der Eindruck etwas getrübt.

Wetterlage am 25. Februar

Die Wetterlage ähnelt jener der vergangenen Wochen. Tiefdruck nördlich und Hochdruck südlich von uns. Ersterer macht sich noch durch Niederschläge bemerkbar, diese sind aber oft nachts gefallen, sodass der ein oder andere wohl kaum etwas mitbekommen hat. Mal war es Schauerwetter, gestern (24. Februar) auch eine neuerliche Kaltfront.

Der Februar liegt niederschlagstechnisch aktuell im Soll bzw. darüber. Die meisten Niederschläge gab es traditionell im Erzgebirge (Zinnwald-Georgenfeld: 100 l/m²). In Dresden liegen die Summen zwischen 34 l/m² (Strehlen) und 43 l/m² (Klotzsche). Dippoldiswalde liegt bei 59 l/m². (Quelle: mtwetter.de; Stand 24. Februar). Temperaturmäßig liegt Dresden-Hosterwitz bei +5,4 Grad, Zinnwald-Georgenfeld bei +3,8 Grad. Die Grünlandtemperatursumme liegt zwischen 21 K (Zinnwald-Georgenfeld) und 167 K (Dresden-Hosterwitz). Ab 200 K ist in der Agrarmeteorologie der Wachstumsbeginn erreicht. Nähere Informationen zur GTS gibt es u.A. in der Wikipedia. Ein paar Impressionen der Frühlingsboten aus den vergangenen Tagen:

Durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss werden auch die Nächte wieder kälter. Einen Vorgeschmack brachte der Donnerstagmorgen. Die tiefste Temperatur des Landkreises wurde mit -5,2°C in Dippoldiswalde gemessen. Deutschlandweit war es an nur vier Messstationen kälter. Auch die kommenden Nächte werden verbreitet frostig, Tiefsttemperaturen von 0°C bis -5°C sind zu erwarten.